Unternehmensbereich Automotive
Bericht 

Einmal um die Welt

UNTERNEHMENSBEREICH AUTOMOTIVE:
Wie Röchling seine weltweiten Auftraggeber in Richtung Zukunft begleitet

Röchling Automotive will dort sein, wo der Kunde ist – räumlich, thematisch, gedanklich. So begleitet das Unternehmen seine weltweiten Auftraggeber in Richtung Zukunft. Es unterstützt sie, indem es global denkt, lokal entwickelt und flexibel produziert. Sichtbar wird dies in den folgenden Kurzberichten aus dem Silicon Valley, aus einem Tal in Südtirol, vom Rheinufer und von der neuen chinesischen Seidenstraße.

Röchling im Silicon Valley präsent
Wer heutzutage etwas auf sich hält, ist im Silicon Valley vertreten, der wichtigsten Zukunftsmaschinerie und dem Eldorado für Start-ups. Das gilt auch für die Automobilindustrie und ihre Zulieferer. In der Heimat von Google und Apple begreifen viele Vordenker das Auto schon heute als Smartphone auf vier Rädern. Auch Röchling Automotive will an Themen wie dem selbstfahrenden Auto nah dran sein und hat deshalb im Jahr 2017 in San José ein Büro eröffnet. „Unsere Kunden begrüßen unsere lokale Präsenz und freuen sich auf unsere Ideen“, sagt Jermel Jones, Leiter des Kundenteams Westküste in San José.

Röchling Automotive hat an der amerikanischen Westküste einen starken und stetig wachsenden Kundenstamm, für den man vor Ort einen echten Mehrwert schafft. Das ist das eine. Das andere ist der enge Kontakt zu neuen, aufstrebenden Kunden, Trends und Technologien, vor allem aus dem Bereich der neuen Mobilität. Röchling Automotive will so die nächste Generation von Mobilitätslösungen mitprägen, zum Beispiel durch die Entwicklung von Komponenten und Systemen für Elektro- und Hybridfahrzeuge. Zum Produktbereich New Mobility gehören schon jetzt Batteriegehäuse aus Stratura® Hybrid, einem Material, das eine hohe Biegesteifigkeit, eine hohe Energieaufnahme und große Leichtigkeit aufweist. Zudem wird mit Hochdruck an unterschiedlichen Ladesystemen geforscht.

Röchling Automotive sammelt durch den lokalen Austausch mit seinen Kunden und durch Beobachtung lokaler Trendmärkte weltweit jede Menge Wissen und Ideen. Beides fließt in den europäischen Entwicklungs­zen­tren in Leifers in Südtirol und in Worms am Rhein zusammen. Die Fachleute dort erforschen und entwickeln für alle internationalen Standorte innovative Systeme und Produkte. Es entsteht eine Art Kreislauf, eine nicht versiegende Kommunikation, entsprechend dem Röchling Automotive-Motto „Driving Efficiency Home“. Röchling bringt die Effizienz zum Kunden – ganz gleich, wo dieser zuhause ist.

„An beiden Standorten haben wir im Jahr 2017 jeweils ein Technical Center eröffnet, um den individuellen Anforderungen der Kunden und der Märkte optimal gerecht zu werden“, berichtet Vincent Mauroit, General Manager Innovation & Business Development. Diese Technical Centers fördern eine enge Zusammenarbeit über Bereichsgrenzen hinweg. „Wir können noch effizienter und kundenorientierter entwickeln“, so Mauroit.

Röchling folgt seinen Kunden
Davon profitieren auch die Röchling-Kunden in Asien. China als automobile Supermacht ist seit vielen Jahren ein wesentlicher Markt von Röchling Automotive. Das kurz vor der offiziellen Eröffnung stehende Werk in Chongqing ist Teil der Internationalisierungsstrategie: Überall dort, wo sich neue Märkte mit einem guten Umfeld bieten, ist Röchling Automotive präsent und folgt dabei seinen Kunden. Nur 20 Kilometer sind es vom neuen Werk in Chongqing zum größten Produktionsstandort von Changan Ford.

Chongqing mit seinen 31 Millionen Einwohnern ist das wirtschaftliche Zentrum im Südwesten Chinas und einer der größten Standorte der Automobilindustrie. Die Metropole gilt als ein wesentliches Kernstück der „One Belt, One Road“-Initiative der chinesischen Regierung. Dieses Projekt, das auch den Namen „Neue Seidenstraße“ trägt, sieht den Bau von Häfen, Eisenbahnlinien und Straßen vor, die die großen Wirtschaftszentren Chinas mit Europa verbinden. „Dort haben wir enormes Poten­zial, um weiter zu wachsen“, sagt Denis Viaro, General Manager Röchling Automotive Asia.

In Chongqing ist Röchling nah am Kunden dran, aber auch an den neuesten Trends. Das Thema Nachhaltigkeit gewinnt im Reich der Mitte immer mehr an Bedeutung – bei den Elektroautos fährt das Land international längst voran. Mit Hochdruck werden Aktivitäten in Sachen Industrie 4.0 angestoßen. „In China sehen wir besser als irgendwo sonst, dass die Zukunft der Automobilindustrie in innovativen Kunststofflösungen liegt, in die Elektronik-Know-how integriert ist“, sagt Jackon Huang, Werkleiter Chongqing. Röchling Automotive ist mit dabei.